Origin

Hinter jedem Kaffee steckt ein Ort, eine Höhenlage, ein Boden, eine Jahreszeit. Und dahinter stecken Menschen. Wir arbeiten gezielt mit kleinen, familiengeführten Farmen zusammen, zu denen wir direkte Beziehungen schließen können. Keine anonymen Lieferketten, kein Mittelfeld. Nur Kaffee, bei dem wir genau wissen, wo er herkommt und wer ihn anbaut.

Kaffeeernte Finca Miravalles – Luis Duarte, El Salvador

El Salvador

Manche Kaffees tragen die Geschichte ihrer Herkunft in jeder Tasse. Der unserer kommt von der Tacubaya Estate in Ahuachapán – einer Familie, die seit Generationen nicht einfach Kaffee anbaut, sondern eine Landschaft gestaltet.

Die Finca Miravalles liegt auf vulkanischem Boden zwischen 1.290 und 1.600 Metern Höhe. Unter Schattenbäumen aus Mango, Avocado und Zitrus wachsen Varietäten wie Bourbon, Pacamara und Caturra – auf einem Boden, der Ton, Sand und Lehm in sich vereint. Fast ein Drittel der Fläche ist als ursprünglicher Wald erhalten. Das schützt das Mikroklima, fördert die Biodiversität – und spiegelt sich im Kaffee wider.

Ergänzt wird das durch die Finca San Luis in Concepción de Ataco. Klein, nur 2,69 Manzanas, aber seit 1969 der Überzeugung der Familie Duarte verpflichtet, dass dieses Stück Land etwas Besonderes hervorbringt. Bourbon-Pflanzen, handselektiv geerntet, klassisch gewaschen aufbereitet.

Auf allen Fincas gilt dasselbe Prinzip: Ernte ausschließlich von Hand, in mehreren Durchgängen. Nur die reifsten Kirschen kommen in die Verarbeitung.

Das Ergebnis ist unser Signature – Milchschokolade, Karamell, Orangenschale.

Kaffee aus El Salvador

Brasilien

Brasilien ist das größte Kaffeeland der Welt, seit über 150 Jahren. Rund ein Drittel der weltweiten Ernte wächst dort. Was aus dem Süden von Minas Gerais kommt, ist trotzdem etwas Besonderes.

Sul de Minas heißt „Süd-Minas“ und beschreibt eine hügelige Region auf 600 bis 1.300 Metern Höhe. Hier wachsen Mundo Novo und Catuaí auf mittelgroßen bis großen Farmen. Geerntet wird von April bis August, wenn die Trockenzeit beste Bedingungen für die Aufbereitung schafft.

Die meisten brasilianischen Arabicas, etwa 90 %, werden natural aufbereitet. Die ganzen Kaffeekirschen werden gereinigt und in dünnen Schichten in der Sonne getrocknet. Die Frucht bleibt dabei lange an der Bohne, das gibt dem Kaffee seine Süße und seinen runden Körper. Die Klassifizierung NY 2, Screen 17/18 steht für wenige Defekte und große, gleichmäßige Bohnen. „Strictly Soft, Fine Cup“ verlangt eine milde, saubere und ausgewogene Tasse.

Das Ergebnis ist unser Christmas: Natural Processing, Noten von Schokolade, Geröstete Mandeln und Nougat, mit einer leichten Zitrusnote. Weich, süß und ideal für Espresso.

Kaffee aus Brasilien